Alles auf Deutsch - A blog for learners of German!

In welcher Stadt lebt es sich am besten?

Juni 12, 2008 · 1 Kommentar

Mercer’s Consulting hat wieder ihre jährliche Studie durchgeführt, in der Städte in der Welt nach Lebensqualität bewertet und verglichen werden. Faktoren, die bewertet werden, sind zum Beispiel: Stau, Luftqualität, und persönliche Sicherheit. Die einzige amerikanische Stadt in den Top 30 ist Honolulu.

Unter den Top 10 sind 7 deutschsprachige Städte.

Platz 1: Zürich, Schweiz

Platz 2: Wien, Österreich

Platz 2 (hat die gleiche Punktzahl wie Wien): Genf, Schweiz

Platz 4: Vancouver, Kanada

Platz 5: Auckland, Neuseeland

Platz 6: Düsseldorf, Deutschland (!!!!) Hurra!

Platz 7: München, Deutschland

Platz 7: (hat die gleiche Punktzahl wie München): Frankfurt, Deutschland

Platz 9: Bern, Schweiz

Platz 10: Sidney, Australien

Ein weiterer Grund, Deutsch zu lernen! :-)

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Semesterferien sind besser in den USA als in Deutschland

Juni 11, 2008 · 1 Kommentar

Warum? Also, erstmal heiβen die Semesterferien nicht Semesterferien, sondern „vorlesungsfreie Zeit“, das heiβt, dass man keine Vorlesungen (lectures) zu besuchen braucht. Aber: Man schreibt normalerweise, zumindest in den Geisteswissenschaften, Hausarbeiten, die dann am Ende der vorlesungsfreien Zeit abgegeben werden. Das bedeutet also, dass man entweder Uni hat oder selbst wenn Ferien sind, dass man Hausarbeiten schreibt. Viele Studenten in Deutschland arbeiten auch (mehr) in den Semesterferien. Das kommt dann auch noch dazu…

Also, das Studentendasein ist ein bisschen besser ausgelegt für die Studenten in den USA. Da hat man am Ende des Semesters richtig schön Stress, weil man Klausuren und Hausarbeiten schreiben muss, aber dafür ist man dann nach „Finals Week“ mit allem fertig. Bis zum nächsten Semester!

Und was machen amerikanische Studenten so in den Sommerferien? Das frage ich mich auch. Schreiben Sie mir doch mal, was Sie mit Ihrer neugewonnenen Freiheit machen!

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Abschlussfeier an IPFW

Mai 18, 2008 · Keine Kommentare

Letzten Mittwoch war die Abschlussfeier an meiner Universität für graduierende B.A.-Studenten. Zwei unserer Germanistikstudenten waren auch dabei, und deshalb waren wir natürlich auch anwesend. Als Deutsche muss ich zugeben, dass ich diese feierlichen Abschlussfeiern mit Studenten und Professoren in Roben und Hüten ganz beeindruckend finde. Alle A.A. Studenten tragen silberne Roben und silberne Hüte, die B.A. Studenten tragen schwarze, glänzende Roben mit offenen Ärmeln und mit schwarzen Hüten, die M.A. Studenten tragen auch schwarze Roben aber mit geschlossenen Ärmeln und einer mehrfarbigen Kapuze (hood). Diese Kapuze hängt über den Schultern den Rücken hinunter und ist eigentlich in dem Sinne keine richtige Kapuze mehr. Die Professoren, die einen Doktorgrad haben, tragen alle schwarze Roben, die zwei breite Samtstreifen vorne und drei Samtstreifen jeweils auf den Ärmeln haben. Dazu tragen sie alle eine Kapuze, die in den Farben der Alma Mater ausgestattet ist, z.B. war meine Kapuze blau und gold. Wenn die Roben und Kapuzen bestellt werden, muss man genau angeben, an welcher Uni man seinen Doktorgrad erhalten hat. Das wird dann auch kontrolliert… Ganz schön streng.

Ich habe einmal gehört, das die B.A. Studentenroben offene Ärmel haben, weil damals die Studenten so darin ihre Bücher trugen. Die M.A.- und Ph.D. roben haben geschlossene Ärmel, weil die MAs und PhDs damals BAs hatten, um die Bücher für sie zu tragen. ;-)

In Deutschland gibt es solche universitätsweiten Abschlussfeiern nicht, oder nicht als ich Studentin war. Ich erhielt mein Magisterdiplom von der Sekretärin ohne viel Trara. Auch diese Roben und Hüte werden in Deutschland nicht getragen. Aber mit der relativ neuen Einführung des B.A. und M.A. Abschlusses, wird sich das wohl auch bald ändern. So viel ich weiβ, gibt es an einigen privaten Unis schon solche Abschlussfeiern im amerikanischen Stil. Mir jedenfalls gefällt‘s, und ich freue mich jedes Jahr darauf, glücklichen Studenten in ihren Roben zu beglückwünschen zu dürfen.

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Die schwere deutsche Aussprache

Mai 11, 2008 · Keine Kommentare

Hier ist ein weiterer Aufsatz zur deutschen Aussprache, geschrieben von einem meiner Studenten, die dieses Semester einen Kurs zur deutschen Aussprache mit mir belegt hatten.

Hindernisse auf dem Weg zur guten Aussprache

Wenn man eine neue Sprache lernt, gibt es immer etwas schwer, das schwer zu beherrschen ist. Am Anfang ist die Grammatik am schwierigsten. In der deutschen Sprache findet der englische Muttersprachler viele Konstruktionen, die zuerst merkwürdig sind. Oft will man die Wörter in die englische Reihenfolge stellen. Aber natürlich kann man das nicht tun. Später wenn man die deutsche Sprache besser kennt, ist die Grammatik nicht so ein Problem und man kann gut verstehen. Dann kommt etwas, was vielleicht schwerer ist: die Aussprache. Man kann viel verstehen, ohne zu sprechen und das Hörverständnis ist oft besser als die Aussprache. Aber verstehen ist nur die erste Hälfte des Zieles. Man will auch verstanden werden. Um verstanden zu werden, muss man gute Aussprache lernen, vielleicht durch das Vorlesen von Texten mit verschiedenen Lauten.

In meiner Geschichte, „Warum nicht Deutsch?“ von Dennis Baker, gibt es Beispiele dieser Laute, aber man sollte auch identifizieren, wann man diese Laute produziert. Um diese Situationen zu identifizieren, muss man die Ausspracheregeln lernen. Nachdem man die Ausspracheregeln auswendig gelernt hat, kann man eine Geschichte wie „Warum nicht Deutsch?“ (und natürlich alles, was aufgeschrieben wurde) vorlesen und sich in der Aussprache üben.

Vokale sind wichtig, weil sie die Basis von allen Silben sind. Jede Silbe hat einen Kern. Dieser Kern ist entweder ein Vokal oder ein Diphtong. Der Kern kann einen Konsonanten oder mehr am Anfang haben, und diese Konsonanten bilden einen Kopf. Ein Kern kann auch Konsonanten am Ende haben, und diese Konsonanten nennen sich eine Coda. Im Titel „Warum nicht Deutsch?“ haben wir vier Silben. (Das bedeutet auch vier Kerne.) Die erste Silbe hat einen Kern („a“) und einen Kopf („w“) aber sie hat keine Coda. Weil diese Silbe keine Coda hat, ist sie „offen.“ Die zweite Silbe hat einen Kern („u“), einen Kopf („r“) und auch eine Coda („m“). Weil sie eine Coda hat, ist sie „geschlossen.“

Vokale können kurz oder lang sein. Die Länge eines Vokals wird oft durch die Zahl von Konsonanten in der Coda nach dem Vokal bestimmt. Ein langer Vokal kann vor nur einem Konsonanten in der Coda sein. Aber ein kurzer Vokal kann vor einem or mehr Konsonanten stehen. Ein langer Vokal wird auch produziert, wenn es ein „h“ nach dem Vokal gibt oder der Vokal verdoppelt wird. In „Warum nicht Deutsch?“ gibt es Beispiele von diesen drei Arten von langen Vokalen (Tag, Prahlerei, Afrikaans) und die zwei Arten von kurzen Vokalen (Satz, das).

Ein Problem, das viele Amerikaner haben, ist wie man das „r“ produziert. „R“ kann zwei unterschiedliche Aussprachen im Deutschen haben: vokalisch und unvokalisch. In amerikanischem English ist das „r“ immer unvokalisch. In Deutsch wird Vokalisierung von einem „r“ durch die Stelle in einer Silbe bestimmt. Am Anfang der Silbe ist das „r“ unvokalisch (es benimmt sich wie ein Konsonant) und wird hinten im Mund produziert. Am Ende der Silbe ist das „r“ vokalisch (es benimmt sich fast wie ein Vokal). Man bekommt das Gefühl, dass das britische „r“ dem Deutschen ähnlicher als dem Amerikanischen ist. In „Warum nicht Deutsch?“ sieht man das vokalische „r“ am Ende vieler Wörter, wie in Adjektiven (ehrlicher, meiner) und Pluralsubstantiven (Ägypter, Römer). Aber Vorsicht! Das vokalische „r“ erscheint auch in der Mitte von Wörtern (durch, Bestürzung, Herzen).

Andere Buchstaben, die einem Amerikaner Kopfschmerzen bereiten, sind auch hier. Das „z“ wird oft von Amerikaner wie ein stimmhaftes „s“ ausgesprochen. Dieser Unterschied ist sehr wichtig und kann entweder die Bedeutung eines Wortes verändern („Zeit“ zu „seit“) oder Unsinn machen („Sug,“ eigentlich das deutsche Wort „Zug,“existiert nicht in der deutschen Sprache). Das „v“ ist auch grausam für Amerikaner, die oft diese Buchstabe als ein stimmhaftes „f“ aussprechen. (Aber man kann das „v“ so sprechen, wenn man ein Wort von ungermanischer Herkunft hat, wie Universitätsgrad und Evangelischen.) Hier gibt es die gleichen Probleme von Bedeutungsverwandlung („Vier“ zum „wir“) und Unsinn (Was meint man mit „Sowiel?“)

Ein Vokal, der für Amerikaner nicht so leicht zu ausprechen ist, ist das „y.“ Das „y“ wird genau wie „ü“ ausgesprochen und ist in vielen Wörtern von romanischer Herkunft („Ägypter“). Unglücklicherweise sprechen viele viele Amerikaner diesen Buchstaben als „i“ oder „ei“ aus. In Wörter wie „Psychiater,“ „Hygiene“ und ironischerweise „Ypsilon,“ sprechen Muttersprachler vom Englischen diese Wörter wie die englischen Äquivalente für diese Wörter, wie „Psickiater,“ „Heigiene“ und „Ipsilon.“

Die Laute der Buchstabekombination „ch“ ist eine Quelle von Verwirrung für Amerikaner. Viele Amerikaner wollen diese Wörter als „ck“ aussprechen. (Vielen Dank, Kennedy!) Aber es gibt drei verschiedene Wege, diese Kombinationen zu aussprechen. Das ch, das man braucht, wird durch die Vokale vor dem „ch“ bestimmt. Es gibt zwei Gruppen von Vokalen: Die Vokale und Diphtonge, die vorne im Mund produziert werden (i, e, ä, ü, ö, y, eu, äu, ei), und die Vokale und Diphtonge, die hinten im Mund produziert werden (a, o, u, au). Wenn man einen Vokal, der vorne im Mund produziert wird, hat, klingt das „ch“ wie [ç]. Man kann diesen [ç]-Laut in Wörtern wie „ich,“ „Griechen“ und „Bücher“ hören. Der [ç]-Laut wird auch in Wörtern mit „ig“ am Ende gehört. Oft sind diese Wörter undeklinierte Adjektive, wie „mächtig“ und „wahrhaftig,“ aber einige Wörter, wie „König,“ haben den [iç]-Laut am Ende. Wenn man einen Vokal, der hinten im Mund produziert wird, hat, klingt das „ch“ wie [x]. Man kann diesen Laut in Wörtern wie „Konversationsbuch,“ „ausgesprochen“ und „Sprache“ hören. Aber für den Kennedy, der in uns allen lebt, gibt es Gelegenheiten, das „ch“ wie [k] auszusprechen. Wenn ein „s“ direkt nach dem „ch“ kommt, wird die Kombination „chs“ wie [ks] ausgesprochen. Man hört diesen Laut in Wörtern wie „nächsten“ und „Regierungswechsels.“

Wie die Kombination „ig“ am Ende, andere Buchstaben haben eine andere Aussprache, wenn sie am Ende eines Wortes sind. Das Phänomen von Auslautverhärtung passiert, wenn ein „g,“ „b“ oder „d“ am Ende sind. „G,“ „b“ und „d“ sind alle stimmhafte Arten von „k,“ „p“ und „t“. Wenn diese Buchstaben am Ende eines Wortes sind, werden sie wie die stimmlosen Varianten ausgesprochen. „Lag“ ([lak], „ob“ [op] und „Deutschland“ [-lant] sind Beispiele von Wörtern mit Auslautsverhärtung.

Eine andere wichitige Sache ist die Betonung von Wörtern. Die Betonung ist für das Verständnis so wichtig wie die richtige Ausprache von Buchstaben und Buchstabenskombinationen. Die Grundregel der Betonung ist, dass, wenn man ein deutsches Grundwort benutzt, wird dieses Grundwort immer auf der ersten Silbe betont. Es spielt keine Rolle, wenn viele akzentlose Konstituenten dazukommen. „Erziehungsgeschichte“ ist ein gutes Beispiel davon. Es gibt zwei Wörter darin. Das erste Wort ist Erziehung, Das Grundwort ist „zieh“ und ist das betonte Wort. Das „Er“ vor dem Grundwort und das „ung“ danach sind akzentlose Konstituenten und beeinflussen die Betonung nicht. Aber akzentuierte Konstituenten beeinflussen drastisch die Betonung. Im Wort „Abweichung“ ist „weich“ das Grundwort. Normalerweise würde dieses Wort betont werden. Aber es gibt eine akzentuierte Konstituente, „ab“, und diese Kontituente nimmt die Betonung. (Es gibt auch eine akzentlose Konstituente, aber, wie früher erklärt wurde, diese Konstituente hat keinen Effekt auf die Betonung.)

Es gibt immer Herausforderungen, wenn man versucht, eine neue Sprache zu lernen. Weil keine Sprache nicht genau wie eine andere Sprache klingt, muss man die Laute von der neuen Sprache einfach lernen. Durch Hören, Vorlesen und Üben kann man besser verstanden werden und auch mehr verstehen. Wenn man die Ausspracheregeln weiβ, kann man Hindernissen entgehen und den Weg zur guten Aussprache entlang fahren.

(Geschrieben von Alexander Mann)

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Ausspracheregeln für die deutsche Sprache

Mai 9, 2008 · Keine Kommentare

Einer meiner Studenten, Jansen Langle, hat einen sehr schoenen Aufsatz zur deutschen Aussprache geschrieben, den ich mit seiner Erlaubnis hier veroeffentlichen darf. Er spricht viele Dinge an, die beim Lernen der deutschen Aussprache hilfreich sein koennen. Wissen Sie zum Beispiel was “Auslautverhaertung” ist? Oder die “hochdeutsche Lautverschiebung”? Nein? Dann lesen Sie mal weiter…

Die deutsche Sprache ist eine wunderschöne Sprache, die in vier verschiedenen Ländern gesprochen wird. Diese Länder, wo die deutsche Sprache gesprochen wird, sind Österreich, die Schweiz, Liechtenstein und natürlich auch Deutschland. Wenn Sie gar nichts über die deutsche Sprache wissen, dann wissen Sie bestimmt auch nicht, dass es viele Dialekte überall in Deutschland gibt. Das ist für einen Amerikaner wahrscheinlich sehr schwer zu begreifen, weil wir in den Vereinigten Staaten diese Dialekte nicht haben. Es gibt natürlich in den Vereinigten Staaten viele Dialekte, die man bemerken kann, aber nicht so wie in Deutschland. Man kann in den USA vielleicht einen Boston- oder New York-Akzent hören, aber sie sind beide nicht unverständlich. Wenn jemand in Kalifornien lebt und mit jemanden in Boston spricht, haben sie bestimmt keine Probleme mit einander zu sprechen. Aber wenn jemand in Hamburg mit jemandem in Bayern spricht, der Bayrisch als Muttersprache spricht, dann haben sie bestimmt Probleme mit dem Verständnis, weil die Dialekte so verschieden sind.

Ich werde Ihnen in diesem Aufsatz erklären, was die verschiedenen Dialekte in Deutschland sind und auch wie man Hochdeutsch spricht. Ich werde Ihnen auch die verschieden Regeln erklären, wie man die deutsche Sprache besser aussprechen kann. Wie ich schon erwähnt habe, wird eine Person aus Hamburg Probleme haben, wenn sie mit einer Person aus Bayern sprechen müsste, die Barisch spricht, und zwar müssen sie bestimmt auf Hochdeutsch mit einander sprechen, sodass die beiden sich verstehen können. In Deutschland kann fast jeder Hochdeutsch, weil normalerweise Hochdeutsch in allen Schulen unterrichtet wird. Es gibt in Deutschland über zwanzig verschiedene Dialekte. Es gibt Berlinerisch, Kölsch, Bairisch, Saterfriesisch, Hamburgerisch, Hessisch, Sächsisch, Schwäbisch, die Ruhrpottsprache, Norddeutsch, Alemannisch, Pfälzisch, Ostfriesisch, Saarländisch, Westfälisch, Thüringisch, Fränkisch, Moselfränkisch, Niederrheinisch, Allgäuerisch, und noch mehr. Alle diese Dialekte werden in Deutschland gesprochen, aber es gibt noch andere Dialekte, die zum Beispiel in der Schweiz gesprochen werden. In der Schweiz wird Schweizerdeutsch gesprochen. Wenn jemand aus Deutschland Schweizerdeutsch hört, dann versteht der Deutsche in den meisten Fällen fast gar nichts. Die Schweizer können aber alle Hochdeutsch und deshalb können sie mit Leuten aus Deutschland sprechen.

Es gab in Deutschland zwei verschiedene Lautverschiebungen, die einen großen Effekt auf die deutsche Sprache gehabt haben. Die erste Lautverschiebung oder die sogenannte germanische Lautverschiebung hat die germanischen Sprachen von den anderen indoeuropäischen Sprachen abgegrenzt. Die sechs wichtigsten Veraenderungen sind: /p/ wurde zu /f/, wie zum Beispiel pella wurde zu Fell. /T/ wurde zu /th/, wie zum Beispiel tres wurde zu three. /K/ wurde zu /ch/h/, wie zum Beispiel cornu wurde zu Horn. /B/ wurde zu /p/, wie zum Beispiel labium wurde zu Lippe. /D/ wurde zu /t/, wie zum Beispiel duo wurde zu two und nicht zuletzt /g/ wurde zu /k/, wie zum Beispiel genu wurde zu Knie. Durch die erste Lautverschiebung löst sich das Germanische aus dem indogermanischen Sprachenverbund. Die zweite Lautverschiebung oder die sogenannte hochdeutsche Lautverschiebung hatte aber erstaunlicherweise nur einen großen Effekt in dem südlichen Teil von Deutschland gehabt. Die wichtigsten Veränderungen sind: /P/ wurde zu /pf/, wie zum Beispiel pepper wurde zu Pfeffer. /T/ wurde zu /tz/, wie zum Beispiel tam zu zahm. K wurde zu /kx/ und /x/, wie zum Beispiel Kind zu K[x]ind. Diese zweite Lautverschiebung ist aber wirklich nicht in dem Norden passiert. Sie sagen im Norden immer noch Sachen wie „ik mutt“ und nicht „ich muss“ . Jetzt verstehen Sie vielleicht ein bisschen mehr wie die deutsche Sprache sich mit der Zeit entwickelt hat.

Ich werde Ihnen jetzt versuchen beizubringen, wie man verschiedene Wörter und Sätze auf Deutsch ausspricht. Es gibt viele Regeln in der deutschen Sprache und auch für die deutschen Aussprache. Wenn jemand etwas auf Deutsch falsch ausspricht, kann es der Unterschied sein, ob es verständlich ist oder nicht. Ich habe einen Text mit dem ich Ihnen erklären will, wie man die deutsche Sprache richtig ausspricht und warum es so ist. Der erste Satz des Textes lautet „Mustafa war zwölf Jahre alt und lebte in der Nähe von Riad in der Wüste“. Ok, jetzt werden wir versuchen diesen Satz auszusprechen. Zuerst müssen wir aufpassen, wie man ein deutsches R sagt. Zum Beispiel „Mustafa war zwölf Jahre alt“. Es gibt auf Deutsch ein vokalisches r und ein unvokalisches r. Das r in war ist ein vokalisches r und wird zum Beispiel wie /Tiger/ oder /Sieger/ ausgesprochen. Ein unvokalisches r klingt wie das r in Ohren oder in Rauchen. Als nächstes haben wir das Wort „zwölf“. Ö ist vielleicht ein bisschen schwer für einen Amerikaner auszusprechen. Es gibt ein langes ö und ein kurzes ö, die anders ausgesprochen werden. Wenn man „zwölf“ aussprechen will, dann muss man ein kurzes ö aussprechen wie zum Beispiel in Löffel. Es gibt eine lange und eine kurze Vokalregel und zwar wenn es einen doppelten Buchstaben nach einem Vokal gibt, wird der Vokal kurz ausgesprochen. Mit Löffel gibt es zwei fs nach dem Vokal und deshalb wird der Vokal kurz ausgesprochen. Mit dem Wort „zwölf“ kann man auch die zweite Lautverschiebung sehen, wie zum Beispiel das /t/ in twelve wurde zu /z/ in zwölf. Als nächstes in diesem Satz haben wir das Wort „Nähe“. Es gibt auch ein kurzes und langes ä. Man spricht ein kurzes ä aus wie zum Beispiel mit dem Verb kämpfen. Ein Beispiel für wie man ein langes ä ausspricht ist wie zum Beispiel das Wort Käse.

Jetzt werden wir versuchen einen anderen Satz auszusprechen. In einem anderen Satz steht es „Er mochte jeden einzelnen aus seinem Dorf“. Wir werden jetzt mit „mochte“ anfangen. Es gibt ein langes und auch ein kurzes o in der deutschen Sprache. Man spricht „mochte“ aus mit einem kurzen o wie zum Beispiel kommen oder offen. Ein langes o ist ganz anders und wird ausgesprochen wie in Sohlen oder Oma. Das Wort „Dorf“ in diesem Satz ist ein gutes Beispiel für die zweite oder hochdeutsche Lautverschiebung. Dorf wurde zum Beispiel von dorp zu Dorf in der zweiten Lautverschiebung.

Es gibt auch eine sogenannte „Ablautverhärtung“ in der deutschen Sprache. Es steht im Text zum Beispiel „Ab und zu kam ein Brief mit schönen bunten Briefmarken, mit dem der Vater versprach, bald nach Hause zukommen“. Wenn man diesen Satz ausspricht, muss man aufpassen wie man das Wort ab sagt. Es sieht so aus, als ob das Wort ab genau so klingt wie /ab/ in haben. Das stimmt aber überhaupt nicht, weil es Ablautverhärtung gibt. Mit der Ablautverhärtung wurde das Wort ab zu /ap/. Der Unterschied mit Ablautverhärtung ist aber, dass zum Beispiel das ab immer noch wie ab geschrieben wird, aber nur wie /ap/ ausgesprochen wird. Die Ablautverhärtung findet statt nur wenn es ein /b/, /d/, oder /g/ am Ende gibt. Das /b/ wurde zu /p/, wie in ab zu /ap/. Das /d/ wurde zu /t/, wie das Wort Grad zu /Grat/. Das /g/ wurde auch zu /k/, wie das Wort Zug zu /Zuk/. Wie würde dann zum Beispiel das Wort Rad ausgesprochen? Die richtige Antwort ist /Rat/. Sie müssen aber verstehen, dass mit der Ablautverhärtung sich nur die Aussprache ändert und nicht die Schreibung.

Jetzt verstehen Sie vielleicht ein bisschen mehr über die deutsche Sprache und die verschiedenen Regeln, wie man die deutsche Sprache besser aussprechen kann. Sie wissen jetzt auch über die erste und zweite Lautverschiebung Bescheid, und wie die deutsche Sprache sich im Lauf der Jahre verändert hat. Ich habe auch ganz viele Information über die verschiedenen Dialekte in Deutschland und den Unterschied zwischen Dialekten in Deutschland und den USA angegeben. Wenn Sie alle diese Informationen verstehen und auswendig lernen können, dann werden Sie warscheinlich keine Probleme haben, wenn sie die deutsche Sprache lernen und sprechen wollen. Ich hoffe, Sie fanden diese Information interessant und hilfreich und ich hoffe auch, dass Sie diese Sprache weiter lernen wollen.

(Geschrieben von Jansen Langle)

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Und die Gewinner lauten …

April 30, 2008 · 2 Kommentare

1. Beste Aussprache der Vokale:          Bethany, dicht gefolgt von Dervisha und Mickey.

 

2. Beste Aussprache der Konsonanten: Jansen, gefolgt von Aaron und Garret

 

3. Beste Auslautverhärtung:                               Alex und Jansen teilen sich den 1. Platz

 

4. Beste Intonation:                               Bethany, dicht gefolgt von Garret

 

5. Beste Aussprache (insgesamt):          Dervisa, dicht gefolgt von Bethany

 

6. Beste Verbesserung  :                       Mike, gefolgt von Dana

 

Herzlichen Glückwunsch!!!!!

An Bethany, Jansen, Alex, Dervisa und Mike: Ihr Preis wartet ab nächsten Montag in meinem Büro! J

 

 

 

 

 

 

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Wer hat die beste Aussprache?

April 28, 2008 · Keine Kommentare

Meine Studenten haben die Podcastaufnahmen beurteilt und sich für die Besten in den folgenden Kategorien entschieden. Die Kategorien lauten:

1. Beste Aussprache der Vokale

2. Beste Aussprache der Konsonanten

3. Beste Auslautverhärtung

4. Beste Intonation

5. Beste Aussprache (insgesamt)

6. Beste Verbesserung

Die Stimmen werden morgen ausgezählt. Schauen Sie am Mittwoch noch einmal nach, wer gewonnen hat? Hören Sie sich auch selbst alle Podcasts an und stimmen Sie mit!

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Wort “mit Migrationshintergrund”

April 26, 2008 · 1 Kommentar

Kennen Sie schon das beste “eingewanderte” Wort des Jahres?

Das Goethe-Insitut und der deutsche Sprachrat hatten zusammen einen Wettbewerb aufgerufen, in dem nach dem besten Lehnwort aus einer anderen Sprache gesucht wurde. Das beste Wort „mit Migrationshintergrund,“- diese Bezeichnung bezieht sich eigentlich auf Migranten in Deutschland, die neuerdings „Menschen mit Migrationshintergrund“ genannt werden, ist… Trommelwirbel…:

-r Tolpatsch

Kennen Sie diese Wort, das eigentlich aus dem Ungarischen stammt? Es bedeutet so viel wie „klutz“ auf Englisch („klutz“ ist auch ein eingewandertes Wort) oder „clumsy fellow“. Man nannte ungarische Fuβtruppen im 17. Jahrhundert „talpas“ was so viel wie „breitfüβig“ bedeutete.

Auf dem zweiten Platz kam die tamil-deutsche Verbindung „Currywurst“, und auf dem dritten Platz landete das ursprünglich griechische Wort „Engel“.

Haben Sie ein Lieblingswort mit Migrationshintergrund?

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Neue Podcasts von meinen Studenten!

April 21, 2008 · 1 Kommentar

Im Rahmen eines Kurses produziere ich diese Woche Podcasts mit meinen Studenten. Jede/r in dem Kurs liest eine Geschichte aus dem Buch „In zwei Sprachen leben“ vor. Dieses Buch wurde 1983 von Irmgard Ackermann herausgegeben und enthält Berichte, Erzählungen und Gedichte von Migranten in Deutschland.

Viel Spass!

http://users.ipfw.edu/shins/podcasts/

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7. Podcast: Plagiieren an der Uni?

April 11, 2008 · Keine Kommentare

In diesem Podcast bespreche ich einen ZEIT-Interview übers Plagiieren. Der österreiche Medienwissenschaftler Stefan Weber beschreibt und kritisiert die „Plagiatskultur“ an deutschen Universitäten. Seiner Meinung nach, schreiben viele Studenten ihre Diplomarbeiten nicht mehr selber, sondern suchen im Internet nach alten Diplomarbeiten, die sie dann plagiieren. Manchmal suchen sie sogar im französischen Internet nach Diplomarbeiten und lassen dann ganze französische Arbeiten ins Deutsche übersetzen. Weber kritisiert, dass Professoren oft nicht merken, dass Arbeiten plagiiert wurden, weil sie die Arbeiten nicht selbst lesen, oder sich nicht darum kümmern, oder weil sie sich mit Computern nicht so gut auskennen.

 

 

Wenn Sie sich für das Interview interessieren, dann klicken Sie bitte auf den folgenden Link: http://www.zeit.de/campus/online/2007/14/hochschule-plagiate .

Hier ist der Link zum Podcast: http://users.ipfw.edu/shins/podcasts/

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Ein Wochenende in Kalifornien

April 8, 2008 · 2 Kommentare

Letztes Wochenende waren wir an unserer Alma Mater, UC Berkeley, für eine Germanisch Linguistische Tagung. Es war schön, mal wieder in der Bay Area zu sein. Das Wetter war angenehm warm und sonnig, und der Campus zeigte sich von seiner besten Seite. Um Sather Gate herum, versammelten sich die Studentenorganisationen, eine Gruppe von Studenten spielte koreanische Trommeln, eine andere Gruppe tanzte Tango, einfach so, und einfach wo Platz war. Manchmal vermisse ich diese Zeit… das unbeschwerte Studentendasein.

Was ich auch vermisse sind die vielen ausgezeichneten Restaurants. Wir haben in persischen, japanischen, italienischen (in Italy Town in San Francisco), etc. Restaurants gegessen und Tapiocatees und türkischen Kaffee getrunken. Wir haben auf der Straβe viele verschiedene Sprachen gehört und fremdsprachige Bücher in Buchläden gesehen.

Auf der Tagung selbst haben wir viele interessante Vorträge gehört. Insgesamt 21 am Freitag und 20 am Samstag. Hinterher ist man ganz erschöpft vom Zuhören. Ein Vortrag handelte von Texas German, also das Deutsch, das in Texas von deutschen Immigranten gesprochen wird. Die meisten Muttersprachler des Texas-Deutschen sind über 60 Jahre alt, das heiβt, dass Texas-Deutsch wahrscheinlich in 30 Jahren aussterben wird. Deshalb versuchen die Linguisten an der Universität in Austin, Texas-Deutsch durch Interviews, Tonaufnahmen und Videos und Archivierung zu präservieren.

Ein ähnliches Projekt gibt es schon seit Jahren an der UC Berkeley, wo Professoren und Studenten versuchen, Bay Area German zu dokumentieren und zum gegenwärtigen Standarddeutschen zu vergleichen. Natürlich verändert sich eine Sprache im Laufe der Zeit, besonders wenn die Sprecher bilingual sind. Dann gibt es zum Beispiel viele Interferenzfehler, die auftauchen können. Es gibt, glaube ich, ungefähr 200.000 deutsche Muttersprachler in der Bay Area. Das ist eine ganze Menge. Deshalb gibt es dort auch deutsche Immersionsschulen, wo Kinder auf Deutsch unterrichtet werden.

Was ich an Berkeley so toll finde, ist, dass man Leute trifft, die sehr ungewöhnlich sind, weil sie entweder aus fremden Ländern kommen oder weil sie in verschiedenen Ländern gelebt haben. Zum Beispiel haben wir eine Frau getroffen, eine Amerikanerin, die Deutsch, Japanisch, Portugiesisch und ein bisschen Vietnamesisch spricht, weil sie jahrelang in Deutschland und Japan gelebt hat, mit einem Deutschen verheiratet ist, und in Hawai’i ihre Doktorarbeit über Portugiesisch und Vietnamesisch geschrieben hat. Beeindruckend, oder? Zwei unserer Freunde in Berkeley kommen aus Litauen und erziehen ihr Kind dreisprachig. Es spricht mit den Eltern Litauisch, mit allen anderen Englisch und es geht zu einer russischen Daycare-Einrichtung. Die Mutter spricht und unterrichtet auch Deutsch. Ein anderer Freund kommt aus Ungarn und unterrichtet Deutsch und Ungarisch an der Uni. Ein anderer Freund ist Amerikaner, spricht aber perfekt Deutsch, hat eine deutsche Frau und wohnt jetzt in Minnesota, wo sein Kind auf eine deutsche Immersionsschule gehen wird. Eine andere Freundin ist Koreanisch-Amerikanisch, hat in Island gelebt und erforscht Altisländische Sagen. Und so weiter… Interessanter geht’s nicht! :-)

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Wieder da!

April 8, 2008 · 1 Kommentar

Ich bin wieder da! Es tut mir leid, dass ich so lange nicht gebloggt habe. Wie schon gesagt, war ich über die Frühlingsferien in Berlin und Prag, und letztes Wochenende war ich auf einer Germanistischen Linguistik Tagung in der Bay Area in Kalifornien. Ich werde in diesem Blog über beide Reisen ein wenig berichten.

Die Berlin/Dresden/Prag-Reise war super! Wir hatten keine nennenswerten Verspätungen, so dass wir relativ pünktlich in Berlin am Vormittag landeten. Unser Reiseleiter Thomas wartete schon auf uns, und wir fuhren dann mit anderen Gruppen aus den USA gemeinsam in unserem eigenen Bus erstmal ins Hotel. Das Hotel war in Charlottenburg, direkt neben einem Edeka-Supermarkt, was sich als sehr praktisch herausstellte.

Der erste Tag begann direkt mit einer Stadtrundfahrt. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wurden abgeklappert und ich muss sagen, dass mir Berlin richtig imponierte. Mein erstes Mal in Berlin war in 2000, und da fand ich Berlin zu dezentral, unübersichtlich und einfach zu langweilig. Das lag aber hauptsächlich daran, dass ich damals nicht viel zu sehen bekam. Jetzt kann ich gar nicht sagen, was mir an Berlin am besten gefiel. Es gibt so viele Plätze, Gebäude und Museen, die sehr beeindruckend waren.

Okay, wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich sagen, dass mir der Reichstag und der Berliner Dom am besten gefiel. In Sachen Museen gefiel mir das Jüdische Museum am besten. Dort hätte ich wirklich den ganzen Tag verbringen können. Das Museum ist sehr interaktiv gestaltet. Es gibt viele Hörstationen (z.B. Interviews mit Deutschen direkt nach dem 2. Weltkrieg, Nürnberger Prozessaufnahmen), Wahlstationen (z.B. „Haben Sie jüdische Freunde?“ Ja oder nein), usw. Das Museum „Story of Berlin“ ist auch wirklich sehr zu empfehlen! Es gibt einen guten und anschaulichen Überblick über die Geschichte Berlin, z.B. die Kaiserzeit, Bismarck, die goldenen Zwanziger, die Nachkriegszeit, usw. Alles Themen, die wir vorher schon im Kurs besprochen hatten.

Auf unserer Stadtrundfahrt kamen wir auch zum Bebelsplatz, wo 1933 die Bücherverbrennung stattfand. Man konnte buchstäblich spüren, wie es unsere Studenten mitnahm, auf dem Platz zu stehen, worüber sie zuvor im Kurs nur gelesen hatten. Eine Studentin, Bethany, sagte sehr zutreffend, dass Geschehnisse auf einmal Realität werden, wenn man sich wirklich an dem Ort befindet, wo etwas in der Vergangenheit passierte, und das diese Erfahrung so anders ist als nur in einem Buch darüber zu lesen.

Diese Erfahrung machten wir auch in Theresienstadt in Prag. In der Woche vor der Reise sahen wir noch den Nazifilm „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ und den Dokumentarfilm „Prisoners of Paradise“ über den Regisseur Kurt Gerron, der selbst ein Jude war. Es war unglaublich ernüchternd und erschreckend selbst in Theresienstadt zu stehen, und zum Beispiel das Schwimmbecken zu sehen, das die jüdischen Gefangenen im Dokumentarfilm ausheben mussten. Alle waren nach diesem Besuch sehr still und nachdenklich. Ich wünschte, das jeder einmal die Gelegenheit hat, diese Erfahrung zu machen. Bücher können viel vermitteln, aber mit eigenen Augen zu sehen exponentiert die Erfahrung ums Hundertfache.

Die Stadt Prag war natürlich sehr beeindruckend. Die Karlsbrücke hat einen mittelalterlichen Charm, der schwer zu beschreiben ist, es sei denn man ist selbst dort. Das Schloss und die St. Vitus Kathedrale sind ebenso wunderschön.

Ich denke, dass unsere Studenten sich selbstbewusster in Berlin verhielten. Viele von ihnen sprechen Deutsch und waren deshalb sehr daran interessiert, Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Eine Gruppe fuhr mit der S-Bahn zum KaDeWe und war stolz wie Oskar, dass sie alleine die Tickets lösen und die Stationen ermitteln konnte.

Eigentlich hatten wir geplant, diesen Kurs+Reise nur alle zwei Jahre anzubieten, weil es sehr viele Vorbereitungsarbeit und –zeit kostet. Aber schon in der dritten Nacht, als wir über die ersten drei Tage resümierten, entschieden wir uns, diesen Kurs jedes Jahr anzubieten. Warum? Wir konnten buchstäblich sehen, wie die Studenten sich vor unseren eigenen Augen verwandelten. Das hört sich übertrieben an, war aber tatsächlich so. Wir hatten Studenten in der Gruppe, die noch nie ihren Bundsstaat verlassen hatten, geschweige denn im Ausland waren. Eine Person war noch nie geflogen. Auf einmal befanden sie sich in einem fremden Land und merkten, dass sie sich dennoch orientieren und verständigen konnten. Dass es Dinge gab, die sie vorher noch nicht kannten, dass Berliner viel zu Fuβ oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, dass man zum Frühstück belegte Brötchen ist, dass die Verkaufssteuer schon im Preis enthalten ist, dass überall englische Wörter zu sehen sind, usw. Auf einmal wurden schüchterne Studenten mutig und redeten was das Zeug hielt. Alle freundeten sich miteinander an und akzeptierten sich gegenseitig. In dieser Hinsicht war diese Gruppe wirklich auβergewöhnlich. Im Groβen und Ganzen war diese Reise unvergesslich und unglaublich lehrreich, für die Studenten, aber auch für uns.

Jetzt habe ich schon so viel ueber Berlin geschrieben, ich schreibe dann ueber Kalifornien das naechste  Mal!

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Zurueck aus Europa!

März 18, 2008 · Keine Kommentare

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Wir sind gestern total erschöpft gegen Mitternacht von unserer Reise nach Berlin, Dresden und Prag zurückgekommen. Es war einfach TOLL!

Nach einem langen Flug über Chicago und London, waren wir um 11 Uhr morgens am Berliner Flughafen angekommen. Unser Reiseleiter Thomas erwartete uns schon am Eingang. Dann ging’s direkt ins Hotel und eine halbe Stunde später auf eine Stadtrundfahrt in Berlin. Das Wetter spielte mit, und wir hatten Sonnenschein und relativ milde Temperaturen. Als erstes haben wir den Berliner Dom, das Berliner Schloss, den Bebelplatz, wo 1933 die Bücherverbrennung stattfand, die Unter den Linden-Straße und das Brandenburgertor und den Reichstag besichtigt. Was für ein beeindruckender Anfang! Zum Abendessen ging es in ein russisches Restaurant. Am nächsten Morgen erwartete uns ein ausgiebiges deutsches Früstücksbüffet mit allem drum und dran. Es war auch Jenns Geburtstag, deshalb gab es für Jenn auch einen „Geburtstagsberliner,“ eine Flasche Rotkäppchensekt und Superdickmanns. In den nächsten Tagen besichtigten wir u.a. das Jüdische Museum, die Holocaustgedenkstätte, die „Story of Berlin“ Ausstellung, das Sanssouci Schloss in Potsdam, einen Luftschutzbunker, den Checkpoint Charlie und das Museum, die East Side Galerie/Berliner Mauer, und und und… .

In Dresden schauten wir uns das Zwingermuseum an. In der Alten Künstler Ausstellung bekamen wir eine Führung, bei der uns u.a. Raffaels Madonnenbild gezeigt wurde. Die Frauenkirche war auch ganz in der Nähe, und nach einem Bio-Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Prag.

Unser Hotel war etwas außerhalb, deshalb fuhren wir nach dem Abendessen mit ein paar Taxen in die Innenstadt zur Karlsbrücke. Nachts ist die Brücke beleuchtet und wunderschön anzusehen. Am nächsten Morgen besichtigten wir dann das Schloss und die St. Vitus Kathedrale, den alten Marktplatz und die astronomische Uhr. Nachmittags fuhren die meisten in unserer Gruppe nach Theresienstadt. Wir hatten zuvor im Unterricht den Nazi-Dokumentarfilm „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ gesehen, und waren betroffen, als wir mit unseren eigenen Augen das Ghetto und das Gefängnis sahen.

Es ist schwer in Worten zusammenzufassen, wie bedeutungsvoll diese Reise war… für unsere Studenten, aber auch für uns. Wir werden diesen Kurs und die Reise jetzt jedes Jahr anbieten.

Vor dem Berliner Dom

Vor dem Sanssouci Schloss

Das Sanssouci Schloss

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Berlin, wir kommen!

März 8, 2008 · Keine Kommentare

Morgen fliege ich mit einer Gruppe von IPFW Studenten nach Berlin. Wir kommen am Montag morgen gegen 11 Uhr in Berlin an. Momentan wird in Deutschland im öffentlichen Dienst gestreikt, d.h. der öffentliche Nahverkehr ist teilweise lahmgelegt. Glücklicherweise haben wir unseren eigenen Bus und Busfahrer. Wir werden am Flughafen von unserem Reiseleiter Thomas abgeholt und dann geht’s direkt los mit einer Stadtrundfahrt. Wir sind ungefähr 4 Tage in Berlin, und dann geht’s über Dresden nach Prag, wo wir auch 4 Tage verbringen werden.

Am meisten freue ich mich aufs deutsche Frühstück, frische Brötchen und Käse und Wurst, und Currywurst und Döner.

Ein paar Sehenswürdigkeiten, die wir auf jeden Fall in Berlin besichtigen werden:

Brandenburger Tor

Jüdisches Museum

Checkpoint Charlie

Reichstag

In Prag warten auf uns die folgenden Sehenswürdigkeiten:

Karlsbrücke

Old Town Marketplace

Theresienstadt

Wenn wir wieder zurück sind, werde ich ein paar Videos von unserer Reise hochladen!

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6. Podcast: Meine deutschen Lieblingskinderfernsehserien

Februar 29, 2008 · 2 Kommentare

 

Hier ist mein 6. Podcast:

http://users.ipfw.edu/shins/podcasts/

In diesem Podcast geht es um deutsche Kinderfernsehserien. Kennen Sie die folgenden Fernsehserien?

 

Heidi

Meister Eder und sein Pumuckl (1982)

Hallo Spencer (1979-2001)

 

Verstehen Sie Spass?

 

Schreiben Sie mir, was Ihre Lieblingsfernsehserie als Kind war.

 

 

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5. Podcast: Tag der Muttersprache

Februar 22, 2008 · 3 Kommentare

Gestern, der 21. Februar, war der Tag der Muttersprache in Deutschland. Aus diesem Anlass hat www.tagesschau.de ihre Leser aufgefordert, ihr deutsches Lieblingswort einzusenden. In diesem Podcast werde ich einige dieser genannten Lieblingswörter nennen, und ich habe auch einen Überraschungsgast, der uns sein deutsches Lieblingswort mitteilen wird.

Schreiben Sie mir, was Ihr Lieblingswort ist!

 http://users.ipfw.edu/shins/podcasts/

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Warum lernen Sie Deutsch?

Februar 17, 2008 · 2 Kommentare

Mich würde interessieren, warum Sie Deutsch lernen (und z.B. nicht Spanisch)? Man hört oft, dass Deutsch so eine schwere Sprache sein soll. Finden Sie das auch?

Deutsch ist ja eine Schwestersprache des Englischen, wie auch Niederländisch. Alle drei Sprachen gehören zu den westgermanischen Sprachen. Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen Deutsch, Englisch und Niederländisch.

Und dennoch sagen viele, dass Sie Spanisch einfacher als Deutsch finden. Spanisch gehört aber zu der romanischen Sprachfamilie.

Was meinen Sie?

Wenn mir mindestens 10 Personen einen guten Grund fürs Deutschlernen schreiben, dann schreibe ich Ihnen hinterher meine eigenen Top-10 Gründe fürs Deutschlernen.

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Hurz!

Februar 17, 2008 · 1 Kommentar

Dieses Video ist zwar schon alt (aus den 90ern, glaube ich), aber ich bin neulich zufällig darauf gestoβen. Hape Kerkeling ist ein Komödiant, der Leute hereinlegt. Er verkleidet sich und täuscht Akzente vor und provoziert nichts ahnende, unschuldige Passanten.  In diesem Video spielt er einen Opernsänger, der zeitgenössische Musik vorträgt, die sehr gewöhnungsbedürftig ist. Gute Unterhaltung!

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4. Podcast: Deutsche Redewendungen

Februar 5, 2008 · 1 Kommentar

Haben Sie manchmal auch einen Frosch im Hals? Oder sieht es bei Ihnen oft aus wie bei Hempels unter dem Sofa? Kennen Sie Leute, die einem immer die Suppe versalzen wollen? Sind Sie gerade wütend auf jemanden und haben ein Hühnchen mit dieser Person zu rupfen? Machen Sie gerne eine Mücke aus einem Elefanten? 

Wenn Sie alle Wörter in diesem Absatz verstehen, aber trotzdem nicht begreifen, worum es geht, dann hören Sie sich mein Podcast über deutsche Redewendungen an. 

http://users.ipfw.edu/shins/podcasts/

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Karneval in Deutschland

Februar 4, 2008 · Keine Kommentare

Hunderttausende Jecken feiern den Karnevals-Höhepunkt ...

Rufen Sie Helau! Oder Alaaf? Das kommt darauf an, ob Sie sich in z.B. Düsseldof oder in Köln befinden. In Düsseldorf ruft man Helau und in Köln Alaaf!

Im Kölner Karneval wurden über 150 Tonnen Süßigkeiten verschenkt. Über 1 Mio Zuschauer jubelten dem Karnevalszug zu. In Düsseldorf gab es über 750.000 Zuschauer auf den Straßen. Das Thema des Düsseldorfer Karnevalszugs war: “Mer kann och alles öwerdriewe” im Düsseldorfer Platt (Dialekt), auf Hochdeutsch  ‚Man kann auch alles übertreiben.’  

Hier sind ein paar Links: 

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video271448.html  

http://www.tagesschau.de/inland/karneval56.html  

http://www.wdr.de/themen/homepages/homepage.jhtml

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3. Podcast: Studium in Deutschland

Januar 31, 2008 · 3 Kommentare

Wussten Sie, dass man in Deutschland jetzt auch Studiengebühren (tuition) bezahlen muss? 500 Euro pro Semester? Ist das viel? Sie schütteln wahrscheinlich den Kopf. In den USA ist man ja viel höhere Studiengebühren gewöhnt.

Es gibt jetzt auch neue Studiengänge: Früher hat man auf Magister, Diplom oder Lehramt studiert, heute studiert man, um hinterher einen B.A. oder M.A. zu erhalten. Die „älteren“ Studenten, die heute noch auf Magister oder Diplom studieren, fühlen sich benachteiligt (disadvantaged), weil viele Kurse für sie nicht mehr passend angeboten werden.

Haben Sie schon mal daran gedacht, für ein Jahr in Deutschland zu studieren?

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Wetten, dass Sie so etwas noch nie gesehen haben?

Januar 27, 2008 · 2 Kommentare

Kennen Sie Wetten dass?

Das ist eine deutsche Familienunterhaltungsshow mit dem TV-Host Thomas Gottschalk. Diese Show wird einmal im Monat aus einer deutschen Stadt übertragen. Gottschalk lädt für jede Show prominente Schauspieler, Musiker und andere aus Deutschland und den USA ein. Diese Gäste bekommen dann Wetten (bets) präsentiert, bei denen sie dann entscheiden müssen, ob jemand die vorgeschlagene Wette gewinnen kann oder nicht.

Zum Beispiel lautete eine Wette bei der gestrigen Show: Wetten, dass der Kandidat drei Bierflaschen mit einem Hubschrauber öffnen kann. Oder: Wetten, dass der Kandidat die Farbe eines Buntstiftes am Geräusch erkennen kann, das er beim Malen produziert.

Wetten, dass der Kandidat am Geschmack erkennen kann, um welche Toilettenpapiermarke es sich handelt?

Neben diesen skurrilen Wetten gibt es auch immer musikalische oder artistische Gäste. Gestern waren Artisten aus China bei Wetten dass, die Schwanensee aufgeführt haben. Allerdings in einer ungewöhnlichen Form. So etwas habe ich persönlich noch nicht gesehen.

Die Primaballerina dreht Pirouetten auf der Schulter ihres Partner. Unglaublich!!! Was meinen Sie?

http://youtube.com/watch?v=gOqxSaW05p4

 

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War Dieter Bohlen zu gemein (too mean)?

Januar 26, 2008 · Keine Kommentare

Kennen Sie „Deutschland sucht den Superstar“?

Das ist „American Idol“ auf Deutsch. Die Jury sieht genauso aus wie in den USA.

Es gibt einen deutschen Simon Cowell, eine deutsche Paula Abdul und einen deutschen Randy Jackson. Der „deutsche Simon Cowell“ heiβt in Deutschland Dieter Bohlen und ist ein Musikproduzent.

Wie auch Simon in den USA kann er kritisch, direkt und auch sehr gemein zu seinen Gästen sein.

Neulich (recently) hat er einen Teilnehmer, den 17-jährigen Raymund Ringele, so stark kritisiert, dass Raymund zusammen gebrochen ist. Dieter Bohlen hatte nämlich zu Raymund gesagt: «Wenn du in die Berge gehst und ,hallo’ Echo-rufst, da kommt kein Echo, weil, auch Echos haben Geschmack (good taste).»

Der deutsche Sänger und Entertainer Tony Marshall hat die Show «Deutschland sucht den Superstar» mit dem US-Gefangenenlager Guantanamo verglichen und Dieter Bohlen scharf kritisiert. Tony Marshall sagte: «Als ich das gesehen habe, musste ich gleich an Guantanamo denken, da werden auch Menschen gebrochen.» Marshall forderte (demanded) sogar, dass Familienministerin von der Leyen sich einschalten (to step in) sollte: «Ich würde Bohlen das Handwerk legen, ich frage mich, wo da unsere Familienministerin bleibt, da müsste Frau von der Leyen doch einschreiten. Passiert das erst, wenn der erste Kandidat sich nach so etwas das Leben nimmt?» Marshall berief sich auf das Grundgesetz. «Darin steht, die Würde (dignity) des Menschen ist unantastbar. Aber Bohlens Sprüche haben doch nichts mehr mit Würde zu tun.»

Hier sehen Sie Raymunds Beitrag und Bohlens Kritik.

http://youtube.com/watch?v=V8P_aMW_TYk 

Finden Sie, dass Herr Bohlen zu gemein zu Raymund war?

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Alles Gute zum Geburtstag!

Januar 25, 2008 · Keine Kommentare

Heute hat ein Freund von uns Geburtstag, und deshalb dachte ich, dass ich über deutsche Geburtstage schreiben könnte.

Es gibt da nämlich wesentlich Unterschiede.

1.       In meiner Familie haben wir immer ein Geburtstagfrühstück gehabt. Mit Geburtstagskuchen, Kerzen ausblasen, Geschenke auspacken, etc. Hier in den USA scheint man nicht am Morgen direkt zu feiern, sondern eher abends.

2.       Wenn man Geburtstag hat, also das Geburtstagskind ist, dann „gibt man einen aus.“ Zum Beispiel kann Kuchen mit zur Arbeit bringen. Oder belegte Brötchen (open-face sandwiches).  Wichtig ist, dass das Geburtstagskind etwas mitbringt. In den USA scheint es diese Tradition nicht zu geben.

3.       Abends lädt man dann Freunde zu Hause ein, oder man geht in die Kneipe (bar) oder ins Restaurant. Normalerweise oder oft  bezahlt  das Geburtstagskind für alle Freunde  und NICHT umgekehrt (not the other way around).

4.       Man singt „Zum Geburtstag viel Glück“ aber auf die gleiche Melodie wie „Happy Birthday.“

Würden Sie lieber Ihren Geburtstag hier oder in Deutschland feiern? 

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Knut II. heiβt bald vielleicht „Sissi“?

Januar 17, 2008 · Keine Kommentare

Der bayerische Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Markus Söder, hat den Namen „Sissi“ vorgeschlagen. Die meisten Deutschen werden hier an die bayrische Prinzessin Elisabeth denken, die später Kaiserin von Österreich (1854) wurde. „Sissi“ ist eine Kurzform für Elisabeth.

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Viele verbinden mit dem Namen Sissi auch die Schauspielerin Romy Schneider, die Sissi in dem gleichnamigen Film gespielt hat.

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Während viele Deutsche den Namen Sissi schön finden, werden englischsprachige Leser bei dem Namen Sissi wahrscheinlich zusammenzucken. Englisch „sissy“ kann man auf Deutsch gut mit „Waschlappen“ (washcloth) oder „Weichei“ (soft-boiled egg) übersetzen. Jemand ist nicht stark, sondern schwach.

Hoffen wir also, dass Knut II. NICHT Sissi genannt wird.

Es sind schon 25.000 Namensvorschläge per E-mail oder Postkarte eingetroffen. Ist Ihr Vorschlag auch dabei?

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Wo sind unsere Bücher?

Januar 17, 2008 · Keine Kommentare

An der FU Berlin will die Bibliothek im Otto-Suhr Institut 300.000 (dreihunderttausend) Bücher loswerden.  Die Otto-Suhr Bibliothek, in der es hauptsächlich politik- und sozialwissenschaftliche Bücher gibt,  soll in der nahen Zukunft in eine gröβere und renovierte Bibliothek umziehen. Da es dort aber nicht so viel Platz gibt, darf nur die Hälfte der Bücher umgesiedelt werden. Man hat vor,  die älteren Bücher auszusortieren.

Einige Mitarbeiter der Bibliothek halten das für problematisch. Ein Angestellter sagt: „„Diese Aktion ist Schwachsinn, wir geben freiwillig die Hälfte unseres Kapitals auf.“ Er fügt hinzu, dass Bibliotheken schlieβlich auch eine Archivfunktion hätten. Auch die Studenten an der FU Berlin sind mit diesem Plan der Verwaltung nicht einverstanden. Sie schrieben einen Protestbrief an die Universitätsleitung. Diese antwortete darauf, dass die Universität die aussortierten  300.000 Bücher an die litauische Europäische Humanistische Universität in Vilnius spenden will.

Ein Student reagiert skeptisch: “Was konkret sollen die Kommilitonen in Litauen mit so vielen deutschsprachigen Büchern anfangen? Geht es nicht eher darum, einen vermeintlich passenden Grund zu (er)finden, um die Bücher loswerden zu können?“

Was denken Sie zu dieser Geschichte? Sie können sie hier nachlesen:http://www.zeit.de/campus/online/2008/02/fu-bibliothek 

Gehen Sie oft in die Bibliothek? Was würden Sie machen, wenn bei uns die Hälfte der Bücher in der Bibliothek verschwinden würde? Wären Sie schockiert? Frustriert? Wütend? Gleichgültig?

Vokabeln:

loswerden = to get rid of, umsiedeln = to move/to settle elsewhere, -r Schwachsinn = idiocy, hinzufügen = to add,  einverstanden = to agree, spenden = to donate, -r Kommilitone = fellow student, vermeintlich = seemingly, passend = fitting, appropriate, gleichgültig = indifferent

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2. Podcast: Nebenjobs auf Probierzeit

Januar 16, 2008 · Keine Kommentare

In diesem 2. Podcast geht es um studentische Nebenjobs. In einem Artikel habe ich heute über amerikanische Studenten gelesen, die einen ganz besonderen Nebenjob haben: Sie probieren oder testen Sachen, zum Beispiel Kartoffelchips. 

Welchen Nebenjob haben Sie? Ich habe als Studentin im Kundenservice gearbeitet, habe Passagiere im Bus gezählt, Inventur in Supermärkten gemacht, etc. 

Einen Tipp für einen guten lukrativen Nebenjob nächsten Winter: … Weihnachtsmann!

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Das Unwort des Jahres ist …

Januar 15, 2008 · Keine Kommentare

Herdprämie! Was ist das bitte schön?

Der Herd = hearth, die Prämie = bonus.

Die Politiker in Deutschland bemühen sich zur Zeit darauf zu einigen, wie viele Krippenplätze (day care spots) in der nahen Zukunft erschaffen werden sollen. Eltern sollen das Recht haben, ihr Kind zu einer Kinderkrippe zu schicken. In der Vergangenheit gab es nicht genügend Krippenplätze, so dass sich Eltern oft überlegen müssen, ob beide arbeiten können, oder ob nicht ein Elternteil mit dem Kind/den Kindern zu Hause bleiben muss. Mit den vielen neuen Krippenplätzen will man Eltern in Deutschland helfen. Die Familienministerin Ursula von der Leyen will bis 2013 für jedes 3. Kind unter drei Jahren einen Krippenplatz schaffen.

Die CSU denkt, dass das keine gute Idee ist, weil eine staatliche Kinderbetreuung für sie bedeutet, dass der Ruf der Hausfrau noch mehr beschädigt wird.

Die Herdprämie ist ein Elternzuschuss oder ein Elternbonus von ca. 150 Euro, den Eltern bekommen sollen, wenn sie ihre Kinder nicht in die Kinderkrippe (day care) schicken, sondern sich zu Hause um sie kümmern. Dieser Vorschlag (und auch das Wort selbst) kam von der CSU und wurde heftig von der SPD kritisiert. Das Wort Herdprämie ist negativ konnotiert, weil es diejenigen Eltern respektlos behandelt, die ihre Kinder nicht in eine Krippe schicken wollen. http://www.tagesschau.de/kultur/unwortdesjahres10.html

Was meinen Sie?

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Keine Sorge! Knut II. geht es …

Januar 14, 2008 · Keine Kommentare

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… gut! Sie hat schon ein Augenlid halb geöffnet und hat angefangen zu krabbeln.Tausende Namensvorschläge sind schon eingetroffen. Hier sind ein paar Beispiele: Aus Brasilien kam der Vorschlag „Erica“, jemand in Dänemark findet „Nanoq“ schön, ein Kanadier hat „Snowball“ vorgeschlagen, und eine Polin möchte den Namen „Clotilde“ für Knut II.  

Was ist mit Ihrem Vorschlag? haben Sie schon einen Namen eingesendet?

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Unwort des Jahres 2007

Januar 14, 2008 · Keine Kommentare

In Deutschland wird jedes Jahr das “Unwort des Jahres” gesucht.

Wenn Sie sich beeilen, können Sie auf der Tagesschau.de Webseite noch abstimmen, welches Wort Sie am un-PC-sten finden. http://www.tagesschau.de/inland/unwortdesjahres2.html 

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Kennen Sie Knut II.?

Januar 12, 2008 · Keine Kommentare

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Letztes Jahr wurde im Berliner Zoo ein Eisbärenbaby geboren, das von seiner Mutter nicht angenommen wurde. Die Tierpfleger mussten sich um das Eisbärenbaby kümmern. In einem öffentlichen Wettbewerb wurde nach einem Namen gesucht… und gefunden: Knut! (Phonetic transcription: /knu:t/). Knut löste einen riesigen Medienwirbel aus. Tausende von Besuchern kamen zum Berliner Zoo, um Knut zu sehen.

Jetzt wurde im Nürnberger Zoo auch ein Eisbärenbaby geboren. Das heiβt bisher noch “Knut II.” - aber es braucht einen richtigen Vornamen. Kennen Sie vielleicht einen schönen Eisbärenmädchenvornamen? Knut II. ist nämlich ein “Maedchen”. Knut II. ist erst 15 Wochen alt und ist schon ein Medienstar. Es sind ca. 400 Reporter aus aller Welt nach Nürnberg gekommen, um sie im Zoo zu filmen.

Gestern war der Server des Zoos für mehrere Stunden lahm gelegt, weil so viele Menschen sich Knut II. im Internet ansehen wollten. Hier ist der Link: http://tiergarten.nuernberg.de/v02/de/pub/index.html?navID=0&poolID=34&IDS=1KWccANJ

Wenn Sie einen Namensvorschlag haben, können Sie ihn direkt nach Nürnberg schicken online-buero@stadt.nuernberg.de.

Wie wär’s mit … Maja? Oder Marie?

Vokabeln:-r Wettbewerb = competition, auslösen = to cause/to initiate, riesig (adj.) = enormous, -r Wirbel = turbulence, lahm legen = to paralyze. 

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Podcasts im März: Aus Berlin, Dresden und Prag!

Januar 11, 2008 · Keine Kommentare

Vom 9. bis zum 16. März bin ich mit meinen Studenten in Berlin, Dresden und Prag. In der darauf folgenden Woche werden Sie dann Podcasts von unserer Reise hören können.

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1. Podcast vom 10. Januar, 2008: “Silvester, Neujahr und Glück”

Januar 11, 2008 · 2 Kommentare

In diesem ersten Podcast spreche ich über Silvester- (New Year’s Eve auf Englisch) und Neujahrsbräuche.

Was haben Sie an Silvester gemacht? Haben Sie vielleicht mit Freunden “Blei gegossen” (Infinitiv: Blei gieβen)? Wissen Sie, was ein Marzipanschwein ist,  und warum man es an Neujahr verschenkt? Was sind deutsche Glückssymbole? Und überhaupt, wie definieren Deutsche Glück? Hören Sie sich den ersten Podcast and und schreiben Sie mir Ihr Feedback.

Welche anderen Themen finden Sie interessant? Möchten Sie ein Gast in einem meiner nächsten Podcasts sein? Dann schreiben Sie mir!

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Hallo!

Januar 9, 2008 · Keine Kommentare

Herzlich Willkommen zu meinem “Alles auf Deutsch!”-Blog! Ich habe diese Webseite in erster Linie für meine German Studies Studenten an IPFW eingerichtet, aber natürlich sind andere Deutschlerner und -interessierte auch willkommen. Ab nächster Woche werdet Ihr hier Links zu meinen wöchtlichen Podcasts finden. Diese Podcasts (auf Deutsch) sind ebenfalls an Deutschlernende gerichtet. Ich werde aktuelle Dinge besprechen, die mit der deutschen Kultur zu tun haben. In meinem ersten Podcast werde ich, zum Beispiel, über Silvester- und Neujahrsbräuche in Deutschland sprechen.

Ihr könnt mir jederzeit schreiben und Themen vorschlagen, die Euch interessieren.

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